Großübung der Katastrophenschutz-Organisationen

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560 Einsatzkräfte, Hubschrauber und wir mittendrin. Ob beim Freiräumen blockierter Rettungswege mit der Motorsäge oder beim strategischen Stegbau für die Luftunterstützung – das THW zeigt, was technisches Handwerk im Ernstfall bewirkt.

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das Gelände rund um den Germeringer See in ein großangelegtes Einsatzszenario. Unter dem Stichwort „Waldbrand“ probten über 560 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und dem Technischen Hilfswerk (THW) den Ernstfall. Für unsere Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden standen dabei technische Hilfeleistung und Infrastruktur im Fokus.

Präzision an der Motorsäge und schweres Gerät In einem realistischen Waldbrand-Szenario zählen Sekunden. Um den Löschfahrzeugen der Feuerwehr den Weg zum Brandherd zu ebnen, übernahm das THW die Beräumung blockierter Zufahrtswege. Durch „Sturmschäden“ umgestürzte Bäume wurden fachgerecht beseitigt und die Wege gesichert. Hierbei kam neben Motorsägen auch schweres Räumgerät zum Einsatz, um die Logistikkette der Brandbekämpfung aufrechtzuerhalten.

Spezialaufgabe: Stegbau für die Luftunterstützung Ein besonderes Highlight der Übung war die Kooperation mit der Hubschrauberstaffel. Um die Materialversorgung zum improvisierten Landeplatz in unwegsamem Gelände sicherzustellen, errichteten unsere Einsatzkräfte einen massiven Steg. Diese Konstruktion ermöglichte den sicheren Transport von Ausrüstung und Personal über natürliche Hindernisse hinweg – ein Paradebeispiel für die vielseitigen technischen Möglichkeiten des THW.

Zusammenhalt der „Blaulichtfamilie“ Das Fazit der Übung fällt durchweg positiv aus: Die Zahnräder zwischen den Organisationen in „Blau, Rot und Weiß“ griffen nahtlos ineinander. Solche Großübungen sind essenziell, um im Realfall eine schnelle und koordinierte Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Fürstenfeldbruck zu garantieren.

Wir danken allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit!

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